Isabel Mahr
Rechtsanwältin
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Jugendstrafrecht

Im Jugendstrafrecht steht nicht die Bestrafung, sondern der Erziehungsgedanke im Vordergrund. Man versucht in der Phase des Erwachsenwerdens durch geeignete erzieherische Maßnahmen so auf jugendliche Straffällige einzuwirken, dass die Begehung zukünftiger Straftaten verhindert wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Jugendgerichtshilfe. Sie nimmt eine sorgfältige sozialpädagogische Analyse des Beschuldigten vor und kann in einer möglichen Hauptverhandlung einen Vorschlag hinsichtlich der zu verhängenden Strafe machen.

Die Bandbreite möglicher Sanktionen gegen Jugendliche ist groß, wodurch eine nicht unerhebliche Einwirkungsmöglichkeit für den Verteidiger entsteht. Außerdem kann es gerade bei Jugendlichen sinnvoll sein, durch ausführliche Information Ängste und Unsicherheiten abzumildern. Erziehungsberechtigte können einen Verteidiger für ihre Kinder beauftragen.

Unter bestimmten Voraussetzungen wird das Jugendstrafrecht auch auf junge Erwachsene angewandt, die zum Tatzeitpunkt das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

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